ANOLIS Newsletter

 

5. September 2013

 

Wassersport-Center Noble Park
ist die erste ArcDot-Installation von Anolis in Australien

Mehr als 300 Anolis ArcDot LED-Pixel illuminieren die außergewöhnliche Wasserrutsche im Noble Park Aquatic Centre (NPAC) in Melbourne, Australien.

ARCDot LED-Pixel Installation Wassersport-Center Noble Park in Australien

ARCDot LED-Pixel Installation Wassersport-Center Noble Park in Australien

ARCDot LED-Pixel Installation Wassersport-Center Noble Park in Australien

ARCDot LED-Pixel Installation Wassersport-Center Noble Park in Australien

Das neue Beleuchtungssystem, entworfen von Electrolight im Auftrag des Architekturbüros Suters, verwandelt das 19,5 Meter hohe Bauwerk bei Nacht in ein glitzerndes Leuchtfeuer von moderner Eleganz, das noch bis ins Stadtzentrum hinein sichtbar ist. Den Entwurf bei Electrolight leitete Dave Anderson.

Die von Suters entworfene Wasserrutsche war inspiriert von natürlichen Wasserfällen und erinnert an das NPAC-Motto „Wasser für alle“. Der optische Effekt sollte diesen fließenden Charakter widerspiegeln, mal lebhaft, mal subtil, mit Assoziationen von Licht, Schatten und Tiefe im ewigen Kreislauf des Wassers.

Dave Anderson wandte sich daher an den Beleuchtungsspezialisten Jason Saunders, Mitglied der renommierten ULA-Gruppe, um eine Beleuchtungslösung zu finden, die diese Anforderungen erfüllen kann. Er suchte eine Art LED-Vorhang, bei dem jede einzelne LED wie ein Bildpunkt angesteuert werden konnte. Die Steuerung sollte mit Hilfe verschiedener Video-Signalquellen möglich sein, um auf diese Weise lebendige und dynamische Effekte zu erzielen.

Jason Saunders empfahl Anolis ArcDot LED-Pixel, die sich als perfekte Lösung herausstellten. Die ArcDot ist ein montage-fertiges Modul aus zahlreichen superhellen LEDs vom Typ Cree MC-E-RGBW in einem Gehäuse der Schutzart IP67, was gute Witterungsbeständigkeit garantiert.

„Während ursprünglich nur eine RGB-Ansteuerung gefordert war, eröffnete uns die RGBW-Technologie dieser ArcDots noch mehr Möglichkeiten zur Darstellung eines brillanteren Farbspektrums“, sagt Anderson.

„Die Entscheidung für Anolis wurde nach ausführlichen Tests getroffen. Anolis steht in dem Ruf, robuste und hochwertige Technik zu liefern, und sie haben uns ein umfassendes Komplettpaket einschließlich benutzerfreundlicher Steuerungstechnik angeboten, das genau in unser Budget passte.“

Der Projektleiter bei Suters, Clinton Wyner, sagt: „Diese Beleuchtungslösung ergänzt sich hervorragend mit der vorhandenen Architektonik. Die Beleuchtung akzentuiert die vorhandene Geometrie der Fassade vor der Wasserrutsche, welche in viele kleine Platten aufgeteilt ist, die das Licht reflektieren aber auch Schattenwurf erzeugen. Diese Paneele bestehen aus Aluminium und mit ihrer metallisch glänzenden Beschichtung erinnern sie an Sonnenlicht, das sich auf einer Wasseroberfläche spiegelt.“

Das Netz aus Anolis ArcDot LED-Pixeln ist zwischen diesen Paneelen angeordnet, so dass bei Nacht ein subtiler Bewegungseffekt erzielt werden kann. Eine integrierte Steuerung ermöglicht es, diese LED-Netzknoten individuell zu programmieren, wodurch sich die verschiedenartigsten Lichtstimmungen erzeugen lassen. So wurde beispielsweise die Sequenz eines Wasserfalls auf der Fassade realisiert, der ganz oben beginnt und dann über die Länge des Bauwerks nach unten hinabstürzt.

Zur Ansteuerung müssen diese Video-Sequenzen einfach nur in eine PowerPoint-Präsentation eingebettet sein. Diese läuft auf einem PC zusammen mit dem „E:cue Micro Video Converter“, welcher die Bildmuster für das LED-Netz zwischenspeichert. Dann erfolgt die Umwandlung des DVI-Signals in einen DMX-Datenstrom zur Steuerung der ArcDot-LED-Netze.

Von hier aus werden die Daten der drei DMX-Universen über 100 Meter CAT-6-Kabel an einen Schaltkasten unterhalb der Anlage gesendet. Hier befinden sich die Leistungstreiber für 296 Beleuchtungselemente.

Die Video-Quellen zur Ansteuerung der ArcDots lassen sich schnell und einfach ändern, indem eine neue Folie in die Präsentation eingefügt wird.

Überhaupt war das System von Anfang an auf Benutzerfreundlichkeit konzipiert. Neue Effekte für Sonderveranstaltungen, Gedenkfeiern oder Werbe-Aktionen können in kürzester Zeit umgesetzt werden. Außerdem werden interaktive Gestaltungsmethoden unterstützt, die zum Beispiel bei Gastauftritten von Lichtkünstlern genutzt werden könnten.